09 Dez

Employer Branding

Definition Employer Branding

„Employer Branding ist die identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Entwicklung und Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber. Kern des Employer Brandings ist immer eine die Unternehmensmarke spezifizierende oder adaptierende Arbeitgebermarkenstrategie. Entwicklung, Umsetzung und Messung dieser Strategie zielen unmittelbar auf die nachhaltige Optimierung von Mitarbeitergewinnung, Mitarbeiterbindung, Leistungsbereitschaft und Unternehmenskultur sowie die Verbesserung des Unternehmensimages. Mittelbar steigert Employer Branding außerdem Geschäftsergebnis sowie Markenwert.“

Deutsche Employer Branding Akademie (DEBA), Fassung vom 14. April 2007.

Dies ist die wohl heute anerkannteste und weitverbreitetste Definition und findet sowohl Eingang in die Fachliteratur als auch in die betriebliche Praxis von Unternehmen.

Wirkungsfelder des Employer Branding

Die DEBA hat fünf Wirkungsdimensionen der Arbeitgebermarke identifiziert:

  • Recruiting – Mitarbeitergewinnung: Der Recruitierungsprozess für ein Unternehmen wird deutlich reduziert, indem die Arbeitgebermarke quasi alle Bewerber vorselektiert. Dadurch, dass sie gezielt die passenden Kandidaten anzieht und die anderen fernhält kommt es folglich auch zu einer besseren Berwerberpassung zum Unternehmen.
  • Retention – Mitarbeiterbindung: Fundiertes Employer Branding wirkt sich positiv auf den Verbleib der Mitarbeiter im Unternehmen aus und verringert unerwünschte Mitarbeiterfluktation. Gerade in Zeiten des Fach- und Führungskräftemangels (War for talent) ist dies von entscheidender Bedeutung für den gesamten Unternehmenserfolg.
  • Performance – Leistung und Ergebnis: Eine gute Employer Branding Strategie verbessert die Leistungsmotivation und die Loyalität der unternehmensangehörigen Mitarbeiter. Das Resultat ist ein Plus bei Leistung und Ergebnis und damit ein unmittelbarer Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
  • Unternehmenskultur: Employer Branding trägt dazu bei Unternehmensziele und Unternehmenskultur aufeinander abzustimmen, das kann im Einzelnen bedeuten, dass die interne Kommunikation gefördert wird, der Krankenstand gesenkt wird und letztlich damit das Arbeitsklima erheblich verbessert werden kann.
  • Reputation – Unternehmensimage und -marke: Wie zukunftsfähig ein Unternehmen ist, wie verantwortungsvoll und strategisch sein Verhalten als Arbeitgeber ist, wird von den Medien und auch Mitbewerbern immer genauer beobachtet. Mit einer glaubwürdigen, unverwechselbaren Arbeitgebermarke fördert ein Unternehmen somit seine Reputation und steigert seinen Unternehmenswert.

Die Effizienz- und Nutzeneffekte eines vollumfänglichen Employer Branding Prozesses sind vielfach empirisch belegt.

Externes Employer Branding mit heroes e-recruiting

Externes Employer Branding baut die Arbeitgebermarke im Rekrutierungsmarkt auf. Es gestaltet somit viele Berührungspunkte, die Bewerber im Rekrutierungsprozess durchlaufen. Für das Bewerbermanagement eines Unternehmens bedeutet dies konkret, dass an allen Stellen des Bewerberauswahlprozesses ein konstant positives und einheitliches Erleben der Arbeitgebermarke gewährleistet werden muss – angefangen bei der Stellenveröffentlichung in der CI des Unternehmens über die zeitnahe Korrespondenz mit den Bewerbern bis hin zur Durchführung von Interviews oder der Pflege von Talent Pools. Mit der Bewerbermanagement Software heroes e-recruiting können Unternehmen ihre Stellenanzeigen auf ihrer unternehmenseigenen Webseite als auch für externe Jobbörsen, Social Media Plattformen oder Printmedien in ihrer Corporate Identity gestalten und in Sekundenschnelle ausschreiben. Durch die Bewerbermanagement Software werden die Personalverantwortlichen und die Fachbereiche aktiv im Recrutierungsprozess unterstützt. Das Sichten der Profile sowie das Feedback zu jedem einzelnen Bewerber kann schnell und einfach geschehen. Weiterhin lässt sich ohne Mühe einen stetig wachsenden Pool an interessanten und zum Unternehmen passenden Kandidaten aufbauen. Durch intensivierte Kommunikation lassen sich Verbindungen zu den Top Bewerbern der Branche pflegen und letztlich wird ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im „Kampf um die besten Köpfe“ erreicht.

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