10 Feb

Employer Branding

München – Es wird viel gesprochen über die Notwendigkeiten und „State of the Art“ von Arbeitgeberpräsentationen im Internet. Was ist dran und was sollten Sie wirklich beachten?

Kandidatenansprache vs. Unternehmenspräsentation
Vorweg muss man klarstellen, dass eine pauschale Empfehlung für die Präsentation als Arbeitgeber im Internet gar nicht möglich ist. Dazu ist das richtige Vorgehen viel zu sehr von der Art und Struktur des Unternehmens abhängig das sich präsentieren möchte. So hat verständlicherweise eine B2C Unternehmen mit bekannter Endkundenmarke völlig andere Anforderungen an seine Präsentation als z.B. ein Anbieter gewerblicher Dienstleistungen. Wo der eine die Bewerber geschickt in die gewichtigere Produkt- und Markenpräsentation integrieren muss, kann der andere die Ansprache neuer Mitarbeiter ganz offen und direkt in den Vordergrund stellen.

Was erwarten Bewerber von den Arbeitgebern?
Eigentlich gar nicht übermäßig viel. Dennoch gelingt es immer noch vielen Unternehmen bereits beim ersten Kontakt mit der Unternehmenswebseite potentielle Bewerber damit abzuschrecken, dass Informationen für diese (z.B. Jobangebote) schlicht unauffindbar sind. Zum Teil sind diese irgendwo in einem Untermenü hinter „Über uns“ versteckt. Achtet man hingegen darauf, dass die Kandidaten schnell und einfach in einem speziell für sie angelegt und gut strukturierten Bereich gelangen, auf dem der Weg zum Unternehmen (also die Ablieferung der Bewerbung) leicht gemacht wird, ist das wichtigste fast schon getan.

Wie immer im Internet: Authentizität und Aktualität sind Trumpf
Wenn Bewerber heute bemerken, dass sie anstatt einer Ihrer zukünftigen Kollegen ein x-beliebiges Modell irgendeines Fotokatalogs anlächelt ist das ein herber Verlust von Glaubhaftigkeit. Ist dann noch ersichtlich, dass die angebotenen Stellen seit vielen Jahren dort ausgeschrieben sind, sinkt der Glaube genau für diese Job gebraucht zu werden auf den Nullpunkt.
Geben Sie dem Kandidaten dagegen einen Einblick in sein potentielles Arbeitsumfeld und echte Informationen zu Arbeit, Kollegen und Rahmenbedingungen, schafft das schon erstes Vertrauen. Auch das „zu Wort komme lassen“ von Kollegen hat sich als positive Praxis durchgesetzt, in sogenannten „Testimonials“ sollte aber ebenfalls auf Glaubhaftigkeit und Echtheit Wert gelegt werden

Was darf eine gute Arbeitgeberpräsentation kosten?
Die Bandbreite der Investitionen in den Arbeitgeberauftritt geht bis in den 6-stelligen Bereich. Neben den Inhalten und der Gestaltung sind Anforderungen wie die Mobiloptimierung, die SEO-Optimierung und ggf. die Anbindung an Bewerbermanagementsysteme echte Kostentreiber. Aber es geht auch schon viel günstiger. Gute Bewerbermanagementsysteme bieten mittlerweile optimierte, integrierte und gut anpassbare Module zur Präsentation von Unternehmen und Stellenausschreibungen an.

Sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie mehr zu dieser und weiteren Funktionen unserer Bewerbermanagement Software erfahren möchten! Gerne präsentieren wir Ihnen die neuen Funktionen auch bei einer Online-Präsentation und lassen Ihnen ein individuelles Angebot für die Nutzung zukommen!

Diesen Beitrag teilen